Wappen des Kreises Herford

Kreis Herford

Bundesland: Nordrhein-Westfalen


Beschreibung

Ein schwarzes springendes Pferd im silbernen Schild


Herkunft und Bedeutung

Das Pferd soll den schwarzen Hengst darstellen, den der Sachsenherzog Widukind vor seiner Bekehrung zum Christentum geritten haben soll. Der Sage nach bekam er nach seiner Bekehrung von Karl dem Großen ein weißes Pferd geschenkt. Dieses wurde als Westfalenroß Bestandteil des Wappens Nordrhein-Westfalens.

Im Kreis Herford ist das Andenken an den Sachsenherzog noch sehr lebendig. In der Kirche von Enger, einer Stadt im Kreis Herford, wird die Grabstätte Widukinds vermutet.

Das Wappen des Kreises Herford enthielt in seiner ursprünglichen, 1938 genehmigten Form in der oberen linken Ecke ein scharzes Winkelkreuz mit keulenförmig verdickten Ecken. Wegen der Ähnlichkeit mit dem nationalsozialistischen Hakenkreuz führt der Kreis Herford das Wappen seit 1946 ohne Keulenkreuz.

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