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Beschreibung
Das Wappen zeigt Löwen, unter ihm eine Burgmauer. In der Burgmauer eine Pflugschar mit gekreuzten Berghämmern.
Herkunft und Bedeutung
Durch die Verbindung mit der Ilseder Hütte ist der Name Ilsede weit über die engere Heimat hinaus bekannt geworden. Da ist es kein Wunder, dass die Berghämmer einen Platz im Ilseder Wappen gefunden haben, denn die Hüttenindustrie und der Einsenerzbergbau (hier ist speziell der in Bülten, einem Ilseder Ortsteil, betriebene gemeint) gehören zusammen. Auch waren die Berghämmer schon in den Wappen der jetzigen Ilseder Gemeindeteile Groß Ilsede, Bülten und Ölsburg enthalten. Sie liegen golden auf einer roten Pflugschar, dem Symbol der Landwirtschaft, im unteren, goldenen Feld des durch Zinnenschnitt geteilten Wappens.
In der oberen, roten Hälfte schreitet der goldene welfische Löwe. Ilsede lag im Grenzgebiet des welfischen und des bischöflich-hildesheimischen Machtbereichs. Das spiegelt sich noch heute im Ilseder Wappen, das den braunschweigischen Löwen enthält, aber ganz in den hildesheimischen Farben gehalten ist (weil das Fürstbistum als Territoirialmacht bis 1802 die Oberhand behielt).
Der Zinnenschnitt ist eine abstrahierte Darstellung der im Ölsburger Wappen enthaltenen Burg. So beschloss es der Rat der am 01.02.1971 aus mehreren Orten gebildeten Gemeinde am 15.07.1971, und der hildesheimische Regierungspräsident genehmigte es am 21.09.1971.
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