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Beschreibung
In Silber ein von zwei roten Zinnentürmen flankierter roter Turm mit blauer Kuppel, darauf über zwei beiderseits ausstrahlenden goldenen Blitzen stehend ein schwertschwingender goldener Löwe.
Geschichte
Die rechte junge, erst seit 1697 aufblühende und 1763 zur Stadt erhobene Ansiedlung Pirmasens erhielt zur Stadtwerdung ein Siegel mit einer malerischen Stadtansicht; auf einem von Vögeln umflatterten (Kirch-)turm steht auf Blitzen ein schwertschwingender Löwe, wohl mehr Symbol der taperkeit für Soldatensiedlung Pirmasens als Wappentier des hanaulichtenbergischen Landesherren (vgl. Abguß eines Siegels in Privatbesitz, LA Speyer, Y 10 Nr.321). Gegen Einwände des Reichsherolds entschied König Ludwig I. zugunsten dieses Siegels in der Form der Abbildung im Theatinergang in München. Dort wurde - wohl in der künstlerischen Freiheit des Malers - ein Stadttor mit drei Türmen gebildet. Dieses ästhetisch nicht völlig befriedigende Wappen erfuhr zahlreiche Änderungen und war noch in den 60er Jahren umstritten, eine offizielle Wappenänderung wurde nicht vorgenommen. Die Rückkehr zum Pirmasenser gerichtssiegel von 1583 mit Hanauer Sparren und Kanne in geteiltem Schild (LA Speyer, C 19 Nr.233) wurde zwar diskutiert, aber nicht realisiert.
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